Unser Bild vom Kind
Lebensbezogener Ansatz
Bildungsbereiche
Begleitete Eingewöhnung
Erzieher(in)
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Qualitätsarbeit
Dokumentation
"Lasst uns von unseren Kindern lernen, lasst uns den leisen Mahnungen ihres Lebens, den stillen Forderungen ihres Gemütes Gehör geben! Kommt, lasst uns mit den Kindern leben!"
(Theodor Fontane)
Für die Bildungs- und Erziehungsarbeit in unserer Einrichtung entschieden wir uns für den Lebensbezogenen Ansatz.
Was heißt Lebensbezogener Ansatz?
- hierbei geht es um das Erleben des Kindes nicht um Belehrungen von Pädagogen oder mediatisierte Aneignung
- wir verstehen Leben als gesamtes menschliches Miteinander, wir teilen Freude, Enttäuschungen, Verluste, Trauer
- lebensbezogen, weil der Kindergarten auf das Leben der Kinder in der Schule vorbereiten soll
- lebensbezogen heißt leben mit Menschen die anders sind und
- weil wir uns am Leben des Kindes in der Familie orientieren
- weil wir das Leben in der Vergangenheit beleuchten und Traditionen wahren und
- weil sich dieser pädagogische Ansatz den Fragen des Lebens als Überleben und Weiterleben von Natur und Menschheit stellt, je nach Glaubensposition & Bekenntnis
Ziele der Einrichtung zum Lebensbezogenen Ansatz:
- Erziehung zum Erleben in der Wirklichkeit, keine übertriebenen Medienangebote mehr, Natur, Landwirtschaft, Familienleben
- Erziehung zum Maßhalten, d.h. gegen Wegwerfmentalität, Konsumdenken, gegen materiellen Überfluss
- Erziehung zu ethischem Verhalten
- Erziehung zur Sicht des Ganzen, Kinder sollen zu der Einstellung geführt werden, mein Handeln betrifft auch andere, jedes Kind ist Teil des ganzen Kindergartens - wir sind alle Teil der Natur, dieser Erde
- Erziehung zum Mitleiden, Kinder lernen Trost zu spenden, Mitgefühl zu haben und Gerechtigkeit
- Erziehung zum Weltbürger, positive Einstellung zu Fremden, Abbau von Vorurteilen
- Erziehung zu Kritikfähigkeit, d.h. die Kinder sollen lernen Dingen & Veränderungen nicht nur zuzustimmen, sondern sie auch zu hinterfragen Kinder dürfen JA und NEIN sagen, Kritik gehört zum Leben
Positive Kritik anerkennt Sachen und Mensch
Negative Kritik darf, wenn sie eine Sache kritisiert, nicht den Menschen kritisieren
- Erziehung zum Erkennen der Folgen von eigenem Handeln und zum Verantwortungsbewusstsein, Umgang untereinander beim Spielen und im täglichen Nebeneinander, Umgang mit persönlichen Eigentumsgegenständen und mit Spielmaterialien
- Erziehung zum Energie- und Umweltbewusstsein, Sparen von Strom, Wasser, und Papier, erlernen von Mülltrennung, Erde- Feuer- Wasser- Luft-, Erntedank
- Erziehung zu Partizipation & Mitgestaltung, Vorbereitung & Durchführung im gemeinsamen Miteinander von Projekten
- Erziehung zu Aktivität & Initiative
- Erziehung zum individuellen Durchhalten